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Refbejuso

EKS-Herbstsynode

8.11.2022 eks/refbejuso - «Wir müssen der Welt nicht erklären, warum es Kirche braucht, sondern bezeugen, wo und wie sie unseren Glauben nährt, uns in ihrer Gemeinschaft beheimatet, wir mit ihr streiten, weil sie uns wichtig ist.» Mit diesem Worten richtete sich die EKS-Präsidentin, Rita Famos, am ersten Tag der Herbstsynode an die Synodalen.

Den kirchlichen Institutionen würden zwar gegenwärtig keine guten Prognosen gemacht. «Mit grosser Sorge haben wir beispielsweise die kürzlich veröffentlichten Zahlen der Genferkirche wahrgenommen», so die Präsidentin. Sie sei indes sicher, dass es nicht weiterhelfe, sich ständig den eigenen Relevanzverlust vorzuhalten und die kirchliche Bedeutungslosigkeit herbeizureden. Rita Famos: «Wir müssen leben, was Christus uns aufgetragen hat. Mit Gottes Hilfe wird es uns gelingen, Verzicht in Freiheit, Knappheit in Gemeinschaft, Angst in ein Gebet und schlussendlich den Winter in innere Wärme zu verwandeln. Und niemand wird uns fragen: Warum Kirche?»

Weiter setzte die Herbstsynode in Bern neue Synodale ein und begrüsste internationale Gäste: Najla Kassab, Präsidentin der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen WGRK, Alessandra Trotta, Moderatorin der Evangelischen Waldenserkirche, und Rebecca Mutumosi Mfutila, die Preisträgerin des diesjährigen Internationalen Sylvia-Michel-Preises.

Medienmitteilung EKS
Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz, EKS