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Schutz der Rechte von Kleinbauern

11.2.19 heks/refbejuso - Ende 2018 verabschiedete die Uno-Generalversammlung eine wegweisende Erklärung zum Schutz der Rechte von Bauernfamilien und anderen Menschen, die auf dem Land arbeiten. HEKS hat sich gemeinsam mit einer Allianz zivilgesellschaftlicher Organisationen für die Verabschiedung dieser Deklaration eingesetzt. In der Schweiz setzt sich die Schweizerische reformierte Arbeitsgemeinschaft Kirche und Landwirtschaft für Nahrung, Ethik und Landwirtschaft ein.

Obwohl Bauern, Fischerinnen, Viehzüchter und andere Menschen, die im ländlichen Raum arbeiten, erwiesenermassen eine tragende Rolle spielen, um die weltweite Ernährungssicherheit zu gewährleisten, erhalten sie in vielen Ländern kaum Unterstützung, im Gegenteil: Im Zuge der voranschreitenden Industrialisierung der Landwirtschaft wird ihnen der Zugang zu Land, Wasser oder Saatgut zunehmend erschwert oder gar entzogen, obwohl ihr Leben und Überleben direkt von diesen Ressourcen abhängt. Auch sind sie den verheerenden Folgen des Klimawandels besonders stark ausgesetzt.

Die Folgen des Klimawandels oder die  Agrarpolitik beschäftigen auch die Schweizer Bauern. Die Schweizerische reformierte Arbeitsgemeinschaft Kirche und Landwirtschaft trägt beispielsweise ethisch-soziale Fragen in die Landwirtschaftspolitik, pflegt ein weites Kontaktnetz zu bäuerlichen und kirchlichen Kreisen im In- und Ausland und betreibt das Bäuerlische Sorgentelefon für in Not stehende Bauernfamilien.

Weitere Informationen
HEKS
Schweizerische reformierte Arbeitsgemeinschaft Kirche und Landwirtschaft
Bäuerliches Sorgentelefon