Ref. Kirchgemeinden Biel
>Übersicht >Forum >Kontakt
>Ihre Meinung >Info >Par.Romandes
 
 
 • Home  >  Biel-Stadt  •  Wussten Sie...?
 
> Wer sind wir?
> Geschichte

© 2005 Reformierte Kirchgemeinden Biel

 

Impressum

 

   
   
   


 

Besuch aus Kamerun

Erstes Bild:

Peter Tangie, Kassierer (l) und Rev. Zephania Kenji (r)

Zweites Bild:

Pfr. Reinhard Lanz begrüsst die kamerunische Delegation in der Bieler Unterführung. Mitte: Peter Tangie. Rechts: Anna Nebane.

Drittes Bild:

Gruppenbild mit (von l. nach r.) Werner Seelhofer, Kirchgemeinderat Madretsch, Zephania Kenji, Peter Tangie, Christiana Awandoh (Gesundheitszentrum), Isaac Ngwa (Präsident der Männerbewegung), Anna Nebane (Präsidentin der Frauenbewegung) und Reinhard Lanz, gew. Pfarrer in Madretsch.

Pfarrer Kenji is für den ganzen Distrikt von Bafut-Tubah verantwortlich (ca.20 000 Gemeindeglieder), Peter Tangie ist der Kassierer dieses Distrikts, Anna Nebane die Präsidentin der Frauenbewegung (2800 Mitglieder in 56 Gruppen, die sich wöchentlich treffen), Christiana Awandoh, Hebamme im Gesundheitszentrum (dort haben sie über 400 Geburten im Jahr... 11% der schwangeren Frauen sind HIV-positiv... das Zentrum ist auch spezialisiert auf die Behandlung von unterernährten Kindern) und Isaac Ngwa, der Präsident der Männerbewegung (1000 Mitglieder in 45 Gruppen) und gleichzeitig Präsident des Distrikts von Bafut-Tubah.

Mehr Informationen





Kontakt: Bertholet Jean-Eric


 

Apropos Asylwesen...

Wenig Bekanntes über das Asylwesen

Haben Sie gewusst,...


... dass in der Schweiz letztes Jahr 21 000 Asylgesuche eingereicht wurden, also eines pro 350 Einwohner?


... dass bis zu fünfzig Prozent der Asylsuchenden in der Schweiz aus Bürgerkriegsländern kommen und dass sie hier kein Asyl bekommen, sondern bestenfalls die vorläufige Aufnahme?


... dass Asylsuchende in der Schweiz für Nahrung und Kleidung pro Tag neun bis zwölf Franken bekommen, je nach Kanton?


... dass Asylsuchende von der Fürsorge 20 bis 50 Prozent weniger bekommen als die Schweizer?


... dass Asylsuchende nur mit der Zustimmung der Behörden zum Arzt dürfen?


... dass der Bund letztes Jahr eine Milliarde Franken für den Asylbereich ausgegeben hat? Dass die Fürsorgekosten den Löwenanteil ausmachen, nämlich 738 Millionen Franken? Und dass dieser Betrag sofort halbiert werden könnte, wenn man Asylsuchende arbeiten liesse?


... dass Asylsuchende in der Schweiz erst nach sechs Monaten arbeiten dürfen? Und dass sie eine Stelle nur annehmen dürfen, wenn sich kein Schweizer und keine Ausländerin mit einer Niederlassungsbewilligung dafür finden lässt?


... dass 75 Prozent aller Flüchtlinge der Welt in Asien und Afrika leben, 20 Prozent in Europa und weniger als ein halbes Prozent in der Schweiz?


... dass über eine halbe Million Schweizer BürgerInnen sich im Ausland niedergelassen haben?


... dass die  Schweiz extrem zurückhaltend ist mit Einbürgerungen? Bei einer durchschnittlichen europäischen Einbürgerungsrate läge der Ausländeranteil in der Schweiz unter zehn Prozent. Würde die Schweiz alle Menschen einbürgern, die hier geboren sind oder seit über fünf Jahren hier leben, betrüge der Anteil magere sechs Prozent.


... dass die grosse Mehrheit der Asylsuchenden sich korrekt verhält? Dass die meisten der wenigen schwarze Schafe ungefährliche Kleingauner sind? Dass wirklich Kriminelle kein Asyl bekommen, sondern verhaftet, verurteilt und ausgewiesen werden?


... dass es den Drogendeal in der Schweiz schon gab, bevor Asylsuchende aus Westafrika kamen, und dass man ihn nicht mit der Verschärfung des Asylrechts stoppen kann?


(aus der WoZ vom 31. Oktober 2002)


Kontakt: Bertholet Jean-Eric

Nach oben


 

Bunte Welt

Angehörige vieler Religionen leben unter uns. Unsere Welt ist bunter geworden.

Weltweit ist etwa jeder dritte Mensch ein Christ (ca. zwei Milliarden Menschen), jeder sechste ein Muslim, jeder fünfzehnte ein Buddhist ; es gibt etwa gleich viele Hinduisten... nur drei von tausend Menschen sind Juden und zwei von tausend Sikhs.

Unsere Welt hat sich geändert. So leben in der Schweiz nach der letzten Volkszählung 310 000 Muslime - 40 000 von ihnen besitzen schon einen Schweizer Pass. Es sind eingebürgerte Muslime, aber auch Schweizerinnen und Schweizer, die zum Islam übergetreten sind. Für Biel und Umgebung gibt es meines Wissens keine genaue Zahlen. Es sind gegen 5000 Muslime, aber ich habe auch die Zahl von 8000 gehört... Menschen, die doch friedlich unter uns wohnen...

Weiter leben 40 000 Buddhisten, 30 000 Hinduisten und 17 000 Juden in der Schweiz.

Dies erfuhr ich bei unserer Woche der Religionen auf dem Gurzelen Platz im Juni. Arbeitsmigration und Flüchtlingsströme haben die Zusammensetzung unserer Volksgemeinschaft neu gemischt. Dabei lernen wir langsam miteinander zu leben. Wer erinnert sich nicht an die Zeit, da man in den Tamilen oft nur Drogenhändler sah. Heute werden sie wegen ihrer Freundlichkeit und ihrer guten Dienste allgemein geschätzt.

Übrigens : die Pflege der eigenen Kultur - und der eigenen Religion - hilft bei der Integration. Das erste Jahrzehnt in der Schweiz war für die vor dem Krieg geflüchteten Tamilen äusserst schwierig und viele neigten zu Depressionen. Heute haben sie sich organisiert und gegen 60 tamilische Schulen aufgebaut, an denen gegen 2500 SchülerInnen, ihre Kultur, Sprache - mit ihrer schwierigen Schrift - sie zählt über 250 Zeichen ! - lernen. Auch lernen die Mädchen tanzen, zwei - drei Stunden in der Woche, ein wichtiger Teil ihrer Identität.

 


Kontakt: Bertholet Jean-Eric

Nach oben